gepostet von Kristian

Vielleicht einer der perfektesten Popsongs aller Zeiten: The Doors spielen Strange Days.
Quelle: Offizielles Video: (C) 1967 Elektra Entertainment Group Inc.

Strange days have found us
Strange days have tracked us down
They’re going to destroy
Our casual joys
We shall go on playing
Or find a new town

Yeah!

Strange eyes fill strange rooms
Voices will signal their tired end
The hostess is grinning
Her guests sleep from sinning
Hear me talk of sin
And you know this is it

Yeah!

Strange days have found us
And through their strange hours
We linger alone
Bodies confused
Memories misused
As we run from the day
To a strange night of stone

Manche Lieder erfordern einfach, dass man die Anlage mal laut aufdreht. „Strange Days“ von den Doors ist so ein Titel, bei denen die Nachbarn trotz dicker Wände auch mal drei Minuten mithören müssen.

Ansonsten gehöre ich zu den Personen, die selten auf Song-Texte achten. Da bin ich eher einfach gestrickt. Hautsache es klingt schön. Bei einer Vielzahl meiner Lieblingslieder ist es auch hinfällig, weil ich die Sprache, in der gesungen wird, eh nicht verstehe.

Zugegeben, manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass ich vielleicht gerade lautmalerisch einen fremdländischen Text sorglos mitsinge, dessen Aussage mir komplett gegen den Strich gehen könnte. Einem solchen Unbehagen entledige ich mich dann umgehend wieder mit der Überlegung, dass ich ja schließlich zumeist keinen Gangster-Rap höre (eigentlich nie) und mich daher hoffentlich einigermaßen auf der sicheren Seite befinde.

Bei „Strange Days“ jedenfalls haben wir heute naheliegenderweise ein wenig genauer hingehört. Und erstaunlich, bis auf ein paar wenige Textzeilen lassen sich die Lyrics von Strange Days so lesen, als ob Jim Morrison den Text für die Welt, in der wir nun leben, eben gerade erst verfasst hätte.

Play loud and sing along!